Montag, 21. Januar 2008

Zitiert, Hyperion. Hölderlin

hoelderlin_portrait "O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt."


...

"Du weißt ja, wie so manche edle Kraft bei uns zu Grunde geht, weil sie nicht genützt wird. Ich schweifte herum, wie ein Irrlicht, griff alles an, wurde von allem ergriffen, aber auch nur für den Moment, und die unbehülflichen Kräfte matteten vergebens sich ab. Ich fühlte, dass mirs überall fehlte, und konnte doch mein Ziel nicht finden."

...

"Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist.
[] Aber das können die Menschen nicht leiden. Das Göttliche muss werden wie ihrer einer, muss erfahren, dass sie auch da sind, und eh es die Natur aus seinem Paradiese treibt, so schmeicheln und schleppen die Menschen es heraus."

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